Psychologie
Nach IQ, dem Intelligenzquotienten, und dem EQ, der emotionalen Intelligenz, öffnet sich allmählich der Raum für die Fokussierung der spirituellen Intelligenz (SQ). Alles Gesellschaftliche ist schließlich auch dem Zeitgeist unterworfen, mit allerdings evolutionären Gesetzmäßigkeiten.
Wer kennt nicht die Aussagen: Wir sind spirituelle Wesen in einem menschlichen Körper UND der Sitz der Seele ist das Herz. Um sich den Inhalten dieser Aussagen zu öffnen, bedarf es keines IQ oder EQ, sondern einer Sichtweise, die zentral auf Glauben und Fühlen beruht. Wer es konkreter haben möchte: gemäß der Maslow’schen Bedürfnispyramide bauen die menschlichen Bedürfnisse aufeinander auf:
Körperlichen Bedürfnissen folgen Sicherheitsbedürfnisse, denen Sozialbedürfnisse, auf ihnen aufbauend Individualbedürfnisse, gefolgt schließlich von Bedürfnissen der Selbstverwirklichung.
Die spirituelle Intelligenz dreht die Pyramide von Maslow auf den Kopf und geht davon aus, dass wir mit Vollendung der Geburt, wenn nicht sogar schon vorher, selbstverwirklichte Wesen sind. Statt „Leben“ zu lernen, geht es vielmehr darum „Loszulassen“.
Was der Intelligenzquotient vor allem misst, ist „gelerntes Wissen“ und die emotionale Intelligenz untersucht das Beziehungsverhalten. Die spirituelle Intelligenz geht davon aus, dass bei uns Menschen per Intuition und „Herzintelligenz“ alles bereits vorhanden ist. Wir müssen heutzutage somit eher „verlernen lernen“ und vor allem uns unserem Herzen zuwenden.
Das gelingt am besten, wenn wir uns unseren Gefühlen, allerdings denen des Herzens öffnen und uns mit ihnen verbinden. Der Glaube besteht vor allem darin, dass wir den Prozessen des Lebens vertrauen. Dass es ein göttliches Bewusstsein aus reiner Liebe gibt und wir ein Teil davon sind. Wir haben nur für unser Denken, Fühlen und Handeln die „VOLLE“ Verantwortung zu übernehmen.
Der Raum öffnet sich mehr und mehr, dass die spirituelle Intelligenz mit allem, was dazu gehört, „gesellschaftsfähig“ wird.