Psychologie
Masterplan für ein optimistisches Leben
Dankbarkeit
Im Alltag konzentrieren wir uns immer auf die Dinge, die wir nicht haben und die Sachen, die wir nicht können. Unsere Gedanken sind so sehr damit beschäftigt, was wir noch für unser vermeintliches Glück brauchen, sodass wir all die Dinge, die wir haben, vergessen: Unsere Familie, Freunde, unsere Hobbys, unsere Gesundheit, das Dach über unserem Kopf, unser Zugang zu Essen und Trinkwasser. All das ist nicht selbstverständlich und wir können uns darüber glücklich schätzen! Dennoch vergessen wir das im Alltag oft und wissen es nicht mehr zu schätzen.
Dankbarkeit hilft uns den Fokus von all den vermeintlichen Defiziten zu lösen und sie mehr auf unseren Reichtum zu lenken. So können wir die positiven Erfahrungen mehr genießen und erleben weniger negative Gefühle wie Ärger, Eifersucht oder Schuld. Kurz gesagt: Dankbarkeit macht uns zu glücklicheren, optimistischeren, hilfsbereiteren und einfühlsameren Menschen, das ist wissenschaftlich bewiesen.
Nimm dir z.B. jeden Abend zwei, drei Minuten Zeit und schreibe 5 Dinge auf, die dich heute glücklich gemacht haben und für die du dankbar bist. Dies können Personen, Erlebnisse oder auch materielle Dinge sein. Was zu Beginn sicherlich dem ein oder anderen noch etwas schwerfällt, wird mit der Zeit sehr viel einfacher. Und du wirst direkt sehen, wie mächtig diese kleine tägliche Routine sein kann.
Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück! Und wie Francis Bacon so schön sagte: „Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“
Was könnten die Nachbarn denken?
Viele machen sich ständig Sorgen darüber, was andere über sie denken könnten. Angst vor einer möglichen negativen Bewertung durch andere hat viele fest im Griff. Es ist ein natürliches Grundbedürfnis, von anderen gemocht und akzeptiert zu werden. Man möchte sich der sozialen Gruppe zugehörig fühlen.
Dieses Denken und die Angst können jedoch schnell dafür sorgen, dass man sein Leben nicht so lebt, wie man es gerne würde. Das kann schnell unglücklich machen.
Wenn du frei und selbstbestimmt leben willst, musst du aufhören dir Gedanken über die Meinung anderer zu machen.
Werde dir bewusst:
Was du machst, interessiert wahrscheinlich viel weniger Leute, als du denkst. Denn jeder ist mit sich selbst beschäftigt: Was wird von mir erwartet? Sehe ich komisch aus? Welchen Eindruck haben sie von mir?
Egal, ob du es tust oder nicht, die Menschen, die (ver-)urteilen wollen, urteilen sowieso und sie werden immer etwas finden. Da kannst du gleich die Dinge tun, die dich glücklich machen.
Was andere über uns denken, hat nichts mit uns zu tun. Sondern nur damit, wie sie die Welt sehen. Sie projizieren ihr Weltbild auf das anderer.
Es ist schlichtweg unmöglich, es allen recht zu machen – und das musst du auch nicht! Du lebst dein Leben und nicht das der anderen!
Du bist der einzige Mensch, den du glücklich machen musst! Also, was wolltest du schon immer einmal ausprobieren?
Weg von den Miesepetern
Wer kennt sie nicht: Die Miesepeter. Menschen, die alles schwarzsehen, nur meckern und jammern. Mit ihrem Negativismus sorgen sie regelrecht für schlechte Stimmung und sie ziehen alle anderen in ihrem Umfeld mit herunter. Dieses Verhalten kann abfärben.
Schränke den Kontakt zu diesen sogenannten toxischen Menschen ein und umgebe dich mit „Sonnenscheinen“, also Menschen, die positiv sind, viel Lachen und gute Stimmung verbreiten.
Tschüss Vergangenheit, hallo Leben
Viele Menschen halten lange an Dingen fest, die ihnen in der Vergangenheit widerfahren sind: Verrat, Ungerechtigkeiten und Rückschläge. Es verfolgt sie jahrelang, ihre Gedanken schweifen immer wieder dahin zurück, wodurch auch die Trauer oder Wut immer wieder hochkommen.
Das Problem: Dem Vergangenen wird automatisch eine sehr große Bedeutung zukommen gelassen. Manchmal sogar eine größere, als sie eigentlich hat, und es beeinflusst regelmäßig die Stimmung und Handlungen in der Gegenwart. Wir geißeln und quälen uns selbst, anstatt uns endlich davon zu befreien.
Akzeptiere, dass es zu deiner Vergangenheit gehört und es sich nicht mehr ändern lässt. Eventuell kannst du daraus etwas für die Zukunft lernen, umso besser. Lass los, um dich von den negativen Gefühlen und dem Schmerz zu befreien.
Verzeihe dir und den anderen. Nicht, weil die anderen es vielleicht unbedingt verdient hätten oder ihr Verhalten richtig war, sondern um selbst endlich frei zu sein und Frieden zu finden.
Raus aus der Opferrolle
Du wurdest verlassen, gekündigt, betrogen? Da ist es verständlich, dass die Welt für einen Moment dunkel und grau aussieht und du verletzt und traurig bist. Viele verharren allerdings dauerhaft in der Opferrolle. Sie geben die Verantwortung ab, schließlich sind die anderen oder die Umstände daran schuld, man selbst war machtlos. Das ist sicherlich die bequemere Variante, allerdings nicht die glücklichere.
Befreie dich aus der Opferrolle. Übernimm die Verantwortung und gewinne so die Kontrolle zurück. Werde von der passiven Spielfigur zu einem aktiven Akteur. Du selbst bestimmst, wie dein Leben aussehen soll und welche Schritte du in diese Richtung jetzt unternehmen könntest. Mache das Beste aus den Gegebenheiten, reflektieren dein Verhalten und kreiere dir deine Zukunft, wie du sie dir wünschst.