Claudia Haak 

Psychologie

 


Masterplan für ein optimistisches Leben
Da es dem ein oder anderen sicherlich nicht leichtfällt, in bestimmten Situationen und im Alltag optimistisch zu bleiben und das Gute zu sehen, habe ich für dich Tipps, wie du positiver denken kannst und so dein Glück im Alltag steigern wirst.
Optimismus leichtgemacht
1. Auf die Ersatzbank mit negativen Gedanken
„Ich kann das nicht“, „Ich werde das nie schaffen“,… Kennen Sie solche Gedanken? Mit Sicherheit, denn sie sind oftmals Teil unserer Gedanken. Beim positiven Denken geht es nicht darum, diese komplett zu verbannen und nie wieder solche Gedanken zu haben. Vielmehr geht es darum, diese in positive Energie umzuwandeln.
Hast du das nächste Mal einen dieser negativen Glaubenssätze, wandle diese in positive um: „Ich kann das nicht“ wird dann ganz schnell zu einem „Ich will und werde es schaffen!“.
Lähmt dich wieder einmal die Angst, weil du daran denkst, was alles schiefgehen könnte, frage dich: „Was, wenn alles funktioniert und ich es schaffe. Wie würde dann mein Leben aussehen?“ Es wäre vermutlich ziemlich schön, oder?
Worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, dahin läuft unsere Energie. Also fokussiere dich auf das Gute und prophezeie dir eine positive Zukunft.
2. Bringe dich zum Strahlen
Wir sind dann am glücklichsten, wenn wir tun, was wir lieben! Suche dir täglich eine kleine Aktivität aus, die dir Spaß macht und dein Herz zum Lachen bringt. Tanze durch die Wohnung, lese ein paar Seiten deines neuen Buches oder spiele mit deinen Kindern. Lebe im Moment und sorge dich weniger um die Zukunft, denn es sind die kleinen Momente, die in Summe das Leben l(i)ebenswert machen.
3. Wie war das mit dem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein?
Wir sind ziemlich gut darin, uns klein zu machen. Kleiner als wir eigentlich sind. Während den anderen ja alles gelingt, treten wir selbst nur auf der Stelle und sehen unsere Misserfolge. Das trübt unsere Stimmung und positive Lebenshaltung. Studien zeigen: Selbstbewusste Menschen sind glücklicher! Nicht, weil sie denken, dass sie alles besser können. Sondern weil sie sich ihrem Wert bewusst sind und 100 Prozent auf sich vertrauen. Sie kennen ihre Stärken und leben sie aus. Kaum etwas anderes in der Welt macht glücklicher.
Auch du bist mit zahlreichen Talenten gesegnet. Konzentriere dich darauf, statt dich selbst schlechtzureden. Suche dir eine Arbeit, in der du deine Stärken optimal einbringen kannst und du wirst sehen, dass dir gleich viel mehr gelingen wird.
Du erfüllst alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches und schönes Leben und du hast es mehr als verdient! Hole es dir, weil können tust du es.
4. Schluss mit den Vergleichen
Du hast nicht das neuste Smartphone, einen kleineren Garten als der Nachbar und deine Haare fallen auch nicht so schön wie die deiner Kollegin? Ganz schön frustrierend, oder? Natürlich, denn man fokussiert sich bei den Vergleichen immer nur auf das, was wir nicht haben, statt auf das, was wir haben. Mal ganz davon abgesehen, dass solche Vergleiche ziemlich unfair sind, schließlich vergleichen wir uns meistens nur mit einer einzigen, positiven Eigenschaft einer anderen Person und vernachlässigen all ihre Schwächen, so lassen diese Vergleiche unser Selbstwertgefühl sinken und sorgen sicherlich auch nicht für gute Stimmung.
Fokussiere dich lieber auf dich selbst und freue dich darüber, was du die letzten Jahre schon alles erreicht hast und noch erreichen wirst.
5. Weniger News
Naturkatastrophen, Pandemien, Verbrechen, Gewalttaten – Schaut man sich die Nachrichten an, bekommt man schnell den Eindruck, es gäbe nur noch Schlimmes auf der Welt, was sicherlich nicht der Fall ist. Es passieren so viele positive Dinge jeden Tag, jedoch werden diese bei weitem nicht so häufig gezeigt.
Unterbreche die Nachrichtenflut und drossle sie etwas ab. Beschränke dich auf ein Medium oder schaue eine Zeit lang keine Nachrichten mehr, um diese „Weltuntergangsstimmung“ abzumildern – mal sehen, wie du dich dann fühlst!
Was macht uns glücklich? Erfolg auf der Arbeit? Mehr Geld? Ein Eigenheim? Der makellose Körper? Natürlich, oder etwa doch nicht? Glücksforscher kennen mittlerweile die Antwort: Nichts davon hilft, unser Glückslevel dauerhaft und merklich zu steigern. Sind unsere Grundbedürfnisse erst einmal gedeckt, steigern mehr Konsumgüter oder ein größeres Sümmchen auf dem Konto nicht mehr unser Wohlbefinden.