Psychologie
Für unseren Kopf ist es schwer zu verstehen, dass wir alles, was wir uns wünschen, ausgerechnet in einem leeren Raum finden. Aber es ist wahr. Wir können nichts tun, und wir müssen nichts tun, sondern wir brauchen nur zu lernen, unser Bewusstsein auf das auszurichten, was wir uns wünschen. Der leere Raum folgt uns dabei und erschafft aus dem Nichts das, was wir denken und fühlen.
Und was bedeutet diese Erkenntnis für unseren Alltag, für unser Leben, für unsere Beziehungen? Unser Geist ist in der Lage, aus dem Nichts etwas zu erschaffen. Mit unserem Denken können wir sozusagen Materie entstehen lassen. Das tust du unentwegt, nur eben unbewusst. Wir denken alles in unser Leben hinein. Ab jetzt geht es darum, dass wir das bewusst tun.
Das heißt: Wie du fühlst und was du fühlst, ist wahr! Die feinfühlige Ebene deiner Wahrnehmung die von dir selbst angezweifelt wird, existiert, ist sehr real und äußerst machtvoll.
An diesem schöpferischen Punkt hört die Welt bei den meisten allerdings leider auf. Viele spüren die energetische Wirkweise des Lebens zwar immer, aber sie sind dabei vollkommen passiv. Sie merken, wenn etwas nicht stimmt, wissen, wenn sie belogen werden, spüren, wenn eine Berührung leer und ohne Herz oder ein Mensch nur körperlich anwesend ist. Aber kaum jemand nutzt seine feinen Sinne bisher dazu, auf der feinstofflich-energetischen Ebene des Lebens schöpferisch zu werden. Kaum jemand hat gelernt, bewusst und mit aller Klarheit und Unumstößlichkeit in seine Welt hineinzudenken und zu fühlen, was man wirklich will. So gut wie keiner weiß, wie man das Leben, dass man sich wünscht, im feinstofflichen Raum der Energie auch wirklich Form annehmen lassen kann.
Im Feld der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es jetzt, in diesem Moment, bereits genau die Realität, nach der du dich sehnst. Du musst nur lernen, diese Realität im Feld „zu beobachten“, bis sie Form annimmt.
Im Quantenfeld existieren die erfüllte Beziehung, die berufliche Freiheit und das Leben ohne die momentanen Einschränkungen bereits als Möglichkeit. Alles, was es braucht, damit die Möglichkeit in deiner realen Erfahrung auftaucht, ist, dass du sie in die Erfahrung hineinbeobachtest. Das Feld folgt deinem Wunsch, wenn du diesen Wunsch ins Feld hineinlebst.
Damit dein Leben sich verwandelt, brauchst du nichts außer einem echten Herzenswunsch, der vollgetankt ist mit deiner Liebe, und die Bereitschaft, alle aktuellen, vielleicht weniger erfreulichen Umstände loszulassen, still zu werden und dich in deinem Inneren für diesen Herzenswunsch ganz und gar zu öffnen. Tauche mit jeder Zelle, mit Haut und Haaren in ihn ein und fühle wie ein Mensch, für den dieser Wunsch wahr geworden ist, dann beginnt der Geist Materie zu erschaffen. Dann werden Träume Realität.
Zum Warmwerden darfst du erst mal einfach träumen und dich fragen: „Was ist mein größter Wunsch? Was wäre, wenn dieser Wunsch wahr würde? Wie würde sich mein Leben dann anfühlen? Was wäre, wenn in meinem Leben Fülle herrschte? Wie wäre es, sich mit einem anderen Menschen wirklich verbunden zu fühlen? Wie wäre es, wenn auf einmal eine ganz neue Nähe zu deinem Partner aufkäme? Wenn Küsse sich wieder lebendig anfühlten und die Sexualität leicht und offen? Wie wäre es, wenn deine Kreativität endlich fließen würde? Wie wäre es, wenn du tatsächlich deinem Traumberuf nachgingst? Wie wäre es, wenn du wieder gesund würdest? Wie wäre es, wenn du dich lieben und die Welt mit neuen Augen sehen könntest?“
Stelle es dir vor! Fühle es! So oft du nur kannst. Beim Spülen, im Auto, beim Aufwachen und beim Einschlafen…Je öfter du dich in dein neues Leben hineinträumst, desto ehr wird es Realität. Auch wenn du noch nicht ganz überzeugt bist – all diese Visionen werden tatsächlich wahr, wenn du in deinem Geist und deinem Herzen aufräumst und das Träumen lernst.
Wir sind die Schöpfer unserer Wirklichkeit, weil wir diese Wirklichkeit durch unser Denken radikal verändern können.
Tatsächlich formen wir unser Gehirn mit unseren Überzeugungen und Vorstellungen – unser Denken verändert und erschafft Materie in unserem Gehirn. Was auch immer wir wiederholt erfahren, denken und fühlen, formt langsam, aber sicher eine neuronale Struktur, die wir irgendwann als selbstverständliche Gewohnheit erleben.